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Baumstriezel Rezept für eine knusprig-süße Köstlichkeit

Der Baumstriezel stammt ursprünglich aus Siebenbürgen. Die Ungarn nennen ihn Kürtőskalács, die Rumänen Colac secuiesc. Er besteht aus Hefeteig, der im Original auf ein leicht konisches Holz gewickelt und über offenem Feuer gebacken wird. Die Herstellung des Baumstriezels erfordert ein wenig Geschick und viel Geduld. Daher wurde er früher nur für besondere Gelegenheiten hergestellt. Wegen seiner runden und eingekerbten Form wird er oft als ungarischer Baumkuchen bezeichnet. Das wird weder dem Baumstriezel noch dem Baumkuchen gerecht. Letzterer stammt ursprünglich aus Italien und wird in mehreren Schichten gebacken. 


Der Baumstriezel auf Märkten und für den Hausgebrauch


Heute wird der Baumstriezel auf Märkten und Festen zum Verkauf angeboten. Die Zutaten ähneln sich, die Zubereitungsarten sind meist verschieden. Doch Vorsicht: Der Begriff „Baumstriezel-Original“ ist patentrechtlich geschützt und darf nicht ohne Genehmigung genutzt werden. 

Wer nur seine Liebsten mit einem selbstgebackenen, knusprig-süßen Baumstriezel verwöhnen möchte, sollte mit der Namensgebung kein Problem haben. Und mit folgendem Baumstriezel Rezept wird das Gebäck auch gelingen.



Baumstriezel Rezept und Tipps für die Zubereitung 


Der Grundteig für das Baumstriezel Rezept ist ein traditioneller Hefeteig. Ein Würfel Hefe (42 g) wird in 500 ml erwärmter Milch aufgelöst und mit einem Kilogramm Mehl, 180 g Zucker, 4 Eiern und einer Prise Salz etwa 25 Minuten zu einem glatten, nicht klebrigen Teig verknetet. Während des Knetens wird 180 g flüssige, nicht mehr heiße Butter langsam zugegeben. Die glatte Teigkugel wird in eine bemehlte Schüssel gelegt, mit einem Küchentuch abgedeckt und zum Aufgehen etwa eine halbe Stunde an einen warmen Ort gestellt. Der aufgegangene Teig wird auf Mehl möglichst rund und dünn ausgerollt und spiralförmig in 1 cm breite Streifen geschnitten. 

Als Backform für den Hausgebrauch eignet sich ein hölzernes Nudelholz mit Griffen. Die Rolle wird mit Alufolie umwickelt und gebuttert. Die Teigstreifen werden so um das Holz gewickelt, dass sie überlappen. Die Überstände werden leicht zusammengedrückt. Nun wird der Baumstriezel rundum mit flüssiger Butter bestrichen und in Kristallzucker gerollt. Das Nudelholz wird über eine passende Auflaufform gelegt, so dass der Teig nirgends anstößt. Der Baumstriezel darf nochmals etwa 15 Minuten aufgehen. 

Ganz nah am Original wäre nun das Backen des Baumstriezels auf dem Holzkohlegrill. Einfacher geht es im auf 180°C vorgeheizten Backofen auf mittlerer Ebene. Während des etwa 25-minütigen Backens wird der Baumstriezel ständig gedreht und immer wieder mit flüssiger Butter bestrichen, bis er goldbraun ist. 

Nach dem Backen kann der Baumstriezel letztmals mit flüssiger Butter bestrichen und in Zimt, Mohn, Mandeln oder sonstigen leckeren Zutaten gewälzt werden. Der Baumstriezel wird mit der Schere geschnitten und schmeckt am besten noch leicht warm.